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Zentrale Staubsauganlagen040001

Was sich in Nordamerika oder in den skandinavischen Ländern längst zum Standard entwickeln konnte, muss sich hierzulande erst mühsam einen Marktanteil erkämpfen. Dabei liegen die Vorteile von Zentralstaub- sauganlagen klar auf der Hand: Feinst- und Mikrostäube gelangen nicht in ein oftmals lautstarkes Sauggerät im Raum, sondern werden über eine leistungsfähige, externe Sauganlage ins Freie entsorgt — und das konsequent, statt dass Partikel womöglich durch altersschwache Staubsaugerdichtungen oder defekte Filtsaugerer erneut in den Wohnraum wirbeln können.

Ungeachtet dessen sieht die Praxis in Wohnhaus und Bürogebäude heute so aus: Manch alter Schlitten wird nach wie vor dröhnend hinter sich her durch die Wohnung gezogen, um wöchentlich oder gar täglich dem Reinheitsgebot der deutschen Hausfrau Genüge zu tun. Jedoch das Gegenteil ist leider der Fall. Falls das Staubsaugermodell überhaupt eine effektive Saugleistung anzubieten hat, verschwindet der Grobschmutz zwar im Staubbeutel, die Abluft schleudert jedoch Unmengen feinster Partikel, Pilze und Bakterien in den Wohnraum zurück. Muffiger Geruch mag da als untrügliches Zeichen dienen, dass eine solche Staubentsorgung nicht über eine Einbahnstraße zum gewünschten Ergebnis führt. Diesem leidigen Problem begegnen die Hersteller von Hand- und Bodenstaubsaugern mittlerweile mit S-Klasse-Filtern, Sechsfach-Hygiene-Systemen und Sonstigem, um mit ihren Produktgruppen bei empfindlichen Naturen oder gar Allergikern berücksichtigt zu werden.

Statt des Motorenlärms lediglich eine Sauger-Steckdose: Der Flexschlauch kann meist eine Länge von zehn Metern aufweisen, was einen brauchbaren Aktionsradius gewährleistet.

 Die Anforderungen bzw. bauseitigen Voraussetzungen für ein Rohrleitungsnetz sind gering. Es sind glattwandige, antistatisch wirkende Kunststoffrohre, die sich nach meist detaillierten Herstellerempfehlungen zusammenstecken lassen. Die Leitungsführung der Saugrohre kann dabei unter oder auf Putz erfolgen. Unmittelbar am Rohr wird auch die 24-Volt-Steuerleitung mitgeführt, die in jeder Sauger-Steckdose den Kontakt zum Zentralgerät schließt und den Motor betätigt, 067003wenn der Saugschlauch eingestöpselt wird.  Der großvolumige Auffangbehälter im schallgedämpften Gehäuse des Zentralstaubsaugers ist meist so beschaffen, dass ein Entleeren gewöhnlich erst nach etlichen Wochen anfällt. Der Grobfilter, durch den der Luftstrom vorgereinigt ins Freie geführt wird, lässt sich oftmals mehrfach verwenden.

Typische Begleiterscheinungen eines üblichen Staubsaugers wie z.B. unzureichend gereinigte Abluft einschließlich Geruchsbelästigung im Wohnraum, Motorenlärm oder häufiger Filterwechsel entfallen durch eine Zentralstaubsauganlage.